Die Kunst ist seit jeher ein wichtiger Begleiter in meinem Leben. Ein Besuch in einem Museum ist für mich pure Inspiration, weil es dabei keinerlei Worte benötigt. Ein Werk spricht für sich. Wenn ich auf Flohmärkten oder Kunstauktionen unterwegs bin, halte ich immer wieder Ausschau nach neuen Gemälden für mein zu Hause. Ich mag besonders gerne alte Kunstwerke.

Ein grosser Wunsch von mir war, dass ich einmal in die Rolle der Portraitierten schlüpfen darf und als Kunstwerk festgehalten werde. Lilya Cornelia und Ekaterina Bobrov haben meinen Wunsch in ihrem Projekt „To be a muse“ erfüllt.

Am Anfang steht die Auswahl des für mich geeigneten Gemäldes, in das ich verwandelt werden sollte: „Girl with a fur cape“ vom schottischen Maler William Strang.

Kleidung, Schmuck und Accessoires hat Lilya vorab in kleinen Boutiquen in Wien besorgt – alte Kostüme verwendet sie nicht, ihr ist wichtig, dass auch ein Bezug zu Heute hergestellt wird.

Um das Gemälde möglichst detailgetreu nachzustellen, bedarf es natürlich auch eines passenden Make-up und Frisur, die Ekaterina mir zaubert.

 

Nachdem Haare und Make-up fertig sind, schlüpfe ich in das Outfit und versuche exakt die selbe Haltung einzunehmen, wie am Gemälde. Der für mich schwierigste Teil, denn es ist Präzisionsarbeit und erfordert höchste Konzentration und Geduld.

Jetzt kommt die Kamera von Lilya zum Einsatz: Sie fertigt ein Foto von mir als Muse an, bearbeitet das Foto anschliessend mithilfe eines Bildbearbeitungprogramms und vollzieht so die Verwandlung in die Muse von William Strang „Girl with a fur cap“.

 

Wer nun neugierig geworden ist und selbst Lust auf eine Metormorphose der besonderen Art hat, wirft einen Blick auf das Instagram Profil von „To be a Muse“ hier oder auf die Facebookseite hier.

Misses Popisses