Als ich meinen Blog gestartet habe, dachte ich offen gesagt nicht an die damit verbundene Gefahren oder mögliche Auswirkungen, die mit der Veröffentlichung von Beiträgen und Fotos verbunden sein können. Je länger ich Bloggerin bin, desto nachdenklicher stimmt mich dieses oberflächliche und gleichzeitig wettbewerbsorientierte Business.

Immer wieder trudeln Gemeinheiten und Angriffe auf mich ein und ich frage mich, was Menschen das Recht gibt, ein derart böswilliges Verhalten an den Tag zu legen. Die steigende Anzahl von Followern und Kooperationen, führen anscheinend zu Neid und Frust bei anderen. Der Neid ist es, der Menschen dazu bringt, fragwürdige Dinge zu tun. Manche gehen sogar so weit, dass sie sich selbst strafbar machen. Aber mehr dazu später.

Essprobleme? Ich doch nicht!

So mancher Kommentar darüber, dass ich ein Essproblem hätte und ich beispielsweise mit übermässigen Verzehr von Schokoladenmus eine ungesunde Ernährung vorgaukeln würde, entsprechen definitiv nicht der Wahrheit. Ich trainiere auch nicht stundenlang im Fitnessstudio, um solche ungesunde Gerichte wieder los zu werden. Die Wahrheit ist, dass ich in kein Fitnessstudio gehe, auch kein Abo besitze und mich schon einige meiner Freundinnen dazu überreden wollten, gemeinsam Bewegung zu machen. Leider vergeblich – mein innerer Schweinehund war bislang unbezwingbar.

Die Sache mit der Authenzität: So bin ich!

Kürzlich hat ein anonymes Instagramprofil drei meiner geposteten Essensfotos im Hinblick auf die von mir verwendeten Hashtags kritisiert. Diese wären nicht authentisch, ich sei nicht authentisch. Ich mag es in Gesellschaft meines Freundes zu essen, der im Gegensatz zu mir gerne und oft Fleisch isst. Poste ich also ein Foto von unserem Essen, erlaube ich mir beispielsweise Hashtags wie #vegetables #vegetarian oder #healthy für das Foto zu verwenden, denn diese nehmen Bezug auf mein Essen. Schmälert das meine Glaubwürdigkeit, weil jemand anderes Fleisch isst und dieses Gericht auf dem Foto abgebildet ist?

Identitätenklau: Jemand kauft unter meinem Namen Instagram-Follower

Hurra! Ich staunte nicht schlecht, als ich letzte Woche und auch heute mehrere Hunderte Follower auf meinem Instagramaccount zählen konnte. In diesem Moment dachte ich, dass eines meiner Fotos gefeatured wurde. Bei genauerer Analyse der neu gewonnenen Follower musste ich feststellen, dass jeder dieser Follower ein Fakeprofil, also ein computer generiertes Etwas ist. Solche Follower sind leider wertlos, da es sich um nicht aktive Personen handelt. Die Fake-Profile habe ich gelöscht.

Es ist äusserst bedenklich, dass jemand unter meinem Namen Follower kauft und mich mit dieser Akion unglaubwürdig machen möchte. Was die Person vergessen hat, ist, dass sie sich damit strafbar macht, weil sie im Namen eines anderen ein Geschäft abgeschlossen hat (und freundlicherweise 18 Euro in mich investiert hat). Sicherlich war sich die Person dessen bewusst, dass im Internet alles zurückverfolgbar ist und dieser Kauf Spuren hinterlassen hat…

Hatte jemand von euch schon das Vergnügen mit solchen Erlebnissen oder Vorkomnissen? Wie begegnet ihr fiesen Kommentaren? Ich freue mich wie immer auf euer Feedback.

Misses Popisses